Wie Kunst den Stadtraum erreicht.
Beteiligung, Wettbewerbe & Konflikte
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Ulrich Vogls Skulptur Wolkenhaus stand ab 2014 im öffentlichen Raum am Salzmarkt in Kaufbeuren und wurde kontrovers diskutiert, bevor sie 2016 im Rahmen von Sanierungsmaßnahmen der dortigen Fußgängerzone abgebaut wurde. Im Ausstellungsraum bilden einzelne Elemente der Skulptur zusammen mit weiteren Materialien und Motiven eine begehbare Installation, die dazu einlädt, das Verhältnis zwischen dem geteilten öffentlichen Raum und institutionellen Räumen in Bezug auf Diskurs und Beteiligung zu reflektieren.
Den Austausch starten wir mit einer Gesprächsrunde. Ulrich Vogl (Künstler) stellt das "Wolkenhaus" und die begleitenden Prozesse sowie weitere seiner Arbeiten für den öffentlichen Raum vor. Günther Pietsch (Stadt Kaufbeuren, Abteilung Kultur) gibt einen Einblick in die jüngere Geschichte der Wettbewerbe und Realisierung von Kunst im öffentlichen Raum in Kaufbeuren. Sophia Trollmann (Kunstvermittlerin, Kuratorin und Mediatorin im Modell "Neue Auftraggeber – Kunst im Bürgerauftrag") erläutert anhand von Beispielen, was eigentlich gemeint ist mit "öffentlichem Raum", wie die Kunst in diesen öffentlichen Raum kommen kann und welche Funktionen sie erfüllen könnte. Gemeinsam diskutieren wir die Frage, wie in Zukunft Kunst in den öffentlichen Raum in Kaufbeuren kommen sollte.
| Language | deutsch |
| Entry | frei |
| Registration |
ohne Anmeldung |
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